Wer sein Auto zuhause lässt und mit dem Fahrrad unterwegs ist, dem tun sich unverhoffte Freiräume auf – und das sogar in der Parkbucht! Da diese auf die Größe von Automobilen zugeschnitten ist, kommt die Frage auf: Was tun mit der nicht genutzten Fläche, wenn nur das vergleichsweise kleine Fahrrad hier Raum einnimmt?
Die Intervention park_platz des Mönchengladbacher Konzeptkünstlers Norbert Krause unterbreitet dazu einen Vorschlag:
Nutzen Sie die frei gebliebene Fläche als Interimsnaherholungsgebiet! Alles was hierfür vonnöten ist, lässt sich samt Sitzgelegenheiten in einem Fahrradanhänger transportieren. Bitte nehmen Sie Platz!
Zu sehen am Samstag, 20. April 2013 ab 19 Uhr auf der Lorettostr. 9 (Teilmöbliert) in 40219 Düsseldorf

(Illsturation: ruthz.de)

Die Behauptung Mönchengladbach sei Fahrradstadt mag dem ein oder andern (wohl den meisten) ein wenig befremdlich vorkommen. Aber was passiert, wenn wir genau das behaupten? Was passiert wenn wir aufhören uns den Spaß am Radfahren durch schlechte Radwege nehmen zu lassen? Was passiert wenn wir Grenzen ausloten? Was passiert, wenn wir das Fahrrad für 200 Tage in den Mittelpunkt des Verkehrsgeschehens stellen? Was passiert wenn wir uns einen der beliebtesten Automobil-Slogans (Freude am Fahren) zu eigen machen und ihn für unsere Zwecke gebrauchen? Wir werden es herausfinden. Am 7. März geht es los.
Hier geht es zur Projekthomepage: www.200Tage.de

“Jede Form verlangt wiederholte Performance.” sagte Josef Albers einst. Selbstverständlich gilt das nicht nur für das Quadrat, selbstverständlich aber auch. Am 1.1.2013 ging es los. Jeden Tag ein Quadrat. Eine Fingerübung. Aber sicherlich auch eine Art abstraktes Tagebuch.
Alles Quadrate finden sich auf norbertkrause.tumblr.com

Mal dreist ins Publikum fotografiert: Finissage para_dies mit Künstlergespräch und dem obligatorischen Sekt.
Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben, alle die sich beteiligen wollten, es aber aus verschiedenen Gründen nicht getan haben und alle die nicht mitmachen wollten. Sechs tolle Wochen sind zu Ende. Ein Extradank geht an den BBK-Niederrhein für die Einladung und die tolle Unterstützung.
